2008/07/22...7:15

Der Lese-Ecken-Bausatz

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Der Verband der Möbelindustrie hat zu einem Lesemöbelwettbewerb aufgerufen. Da war doch mal was? Richtig.

Die LAG Schulbibliotheken in Hessen hatte ein “Projekt Lesecke”.

LAG-Entwurf Leseecke

Die Idee der mobilen Leseecke konnte in einem Prototyp realisiert werden. Der Bausatz wur­de vom Frankfurter Architekten Zvenko Tur­kali entworfen, der auch das Kultur­mobil des Kultusministeriums geplant hat, ursprünglich ebenfalls ein LAG-Vorschlag.

Der „Lese-Ecken-Bausatz” will mit einfachen Mitteln eine einladende Leseumgebung ermöglichen. Ein Bausatz besteht aus 10 Pappe-Elementen (6 St. 80×160 cm und 4 St. 80×80 cm). Sie sind leicht, aber stabil. Sie sind beliebig zusammensteckbar und erlauben eine Vielzahl räumlicher Varianten. (Für den abgebil­de­ten Prototyp würden 2 Bau­sätze benötigt werden.)

Die Platten können bemalt oder beklebt werden. Ein­setzbar ist er vom Kindergarten bis zur Klasse 5.

Im Frühjahr 1997 wurde ein Prototyp hergestellt (s. Foto). Er wurde auf der didacta präsentiert.

Die Realisierung scheiterte an fehlenden Finanzen. Der Prototyp versah gute Dienste in der Süd-West-Grundschule in Eschborn, bis die asbestsaniert wurde. In dieser unruhigen Zeit ging er verloren.

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