Sonntag, 20 April , 2008...9:03 Uhr vormittags

Lebensqualität 2.0

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Es gibt irgendwo einen Vortrag zur Zukunft des Intranets: “Wo stehen wir in 10 Jahren?”. Der wiederum wird kommentiert von einem Blogger aus meiner Heimat Rheinhessen, der zu der Erkenntnis kommt, dass Beruf und Freizeit beim Mitarbeiter 2.0 verschwimmen.

Das ist die Dialektik des Fortschritts. Die neuen Tools verändern die, die glauben, sie beherrschten die Tools.

Lehrer kennen das schon aus der nichtdigitalen Zeit: Die Aufsätze wurden am Wochenende korrigiert. Beim Zeitunglesen am Frühstückstisch lag die Schere bereit, falls man einen Artikel finden sollte, der zum Arbeitblatt taugte, unter dem Fernseher stand der Recorder bereit, falls abends etwas für den Unterricht Brauchbares gesendet wurde (verjährt!). Das erscheint im Nachhinein beschaulich im Vergleich zum Mitarbeiter 2.0: flexibel sein, kein festes Anstellungsverhältnis mehr, sondern ständig neue Projekte, ständig neue Chefs, ständig neue Unternehmensberater, die Leistung von gestern zählt nichts, nur das Potential für morgen.

Vielleicht hält das Internet auch für die Verlierer, die Ausgebrannten, die Durchgeknallten eine Lösung bereit: A Second Life: Life in the Woods

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