“Coole” Architektur: Hochschulbibliotheken in USA

Mal etwas fürs Auge: Fotos von Bibliotheksgebäuden und Lesesälen. Viele schöne historische Gebäude und Räume, manchmal aber auch eine moderne Bausünde.

via Karen Bonanno, scoop.it
Siehe auch hier im Blog: Moderne Schularchitektur
Veröffentlicht unter Bibliothek, Einrichtung | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Neue Schulbibliotheken in Berlin

Der Vorsitzende der Berlin-Brandenburger Schulbibliotheks-AG (AGSBB), Victor Wolter, hat in der Zeitschrift b:sl, Betrifft: Schulleitung, einen Beitrag zu Situation der Berliner Schulbibliothekslandschaft geschrieben und darin mehrere vorbildliche Projekte vorgestellt. Er kommt auf ca. 60 Schulbibliotheken, die in den vergangenen zehn Jahren entstanden sind.

Veröffentlicht unter Berlin, Bildungspolitik, Schulbibliothek | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Darmstädter Schulbibliothek wird öffentlich

Die Hartnäckigkeit zweier Ehrenamtlerinnen hat sich ausgezahlt.

Veröffentlicht unter Bibliothek, Hessen | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Meine Lektüren der letzten Zeit (2014 I)

Seit dem letzten Lektüren-Eintrag sind fast vier Monate vergangen. Ein neuer Stapel Bücher liegt da.

Rüdiger Safranski, Goethe. Kunstwerk des Lebens, hatte ich schon das letzte Mal angekündigt. Ich bin nicht viel weitergekommen. Das liegt daran, dass einen die Fülle von meist unbekannten Informationen aus Tagebüchern, Briefen, Gesprächen erschlägt und ich vor dem Einschlafen immer nur ein paar Seiten schaffe.

 

Die hohe Zahl der Putinversteher (im deutschen Osten sind fast zwei Drittel der Bürger/-innen laut einer Umfrage für mehr Distanz Deutschlands zum Westen und zur NATO und sehen Putins politische und militärische Aktionen als gerechtfertigt an) hat mich erschreckt, ebenso die Wortmeldungen unserer Ukraineexperten Schwarzer, Teltschik, Helmut Schmidt, Jens Jessen und der moskautreuen Doktores Wagenknecht und Gysi. Daher gelesen:

Mykola Rjabtschuk, Die reale und die imaginierte Ukraine und Andreas Kappeler, Der schwierige Weg zur Nation. Beiträge zur neueren Geschichte der Ukraine. Ersterer ist ein ukrainischer Journalist, letzterer ein deutscher Osteuropa-Historiker. Danach wusste ich mehr über die unglückliche Geschichte der ukrainischen Nation, ihrer Staatlichkeit und die stalinistischen Verbrechen an Ukrainern als unsere viel schreibenden und redenden publizistischen Vordenker/-innen. (Die deutschen Untaten dort waren mir schon bekannt.)

Henryk Broder, Die letzten Tage Europas. Wie wir eine gute Idee versenken. Eigentlich ist alles bekannt, was er vorbringt, die fürstliche Entlohnung der Europaabgeordneten, -Beamt/-innen und -Kommissar/-innen, ihre Regelungswut, das Versickern von Milliarden Steuergeldern in unzähligen EU-Hilfsfonds und bei einer Unzahl von Institutionen und Agenturen. In dieser Zusammenstellung ist es beänstigend.

Roger Willemsen, Das Hohe Haus. Nach zehn Seiten ist alles klar. Willemsen schildert, etwas von oben herab, Äußerlichkeiten von Bundestagssitzungen. Als ganzseitiger Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, während eines gemütlichen Frühstücks zu lesen, wäre das unterhaltsam gewesen.

Es gibt hervorragende Reportagen, in denen es gelingt mit scheinbar nebensächlichen Beobachtungen und zufälligen Begegnungen das Wesen z. B. eines Landes, einer Partei, einer Institution zu charakterisieren, manchmal auch zu entlarven. Früher erschienen solche Texte in Transatlantik. Oder als Reisereportagen britischer Journalisten, wie etwa “Balkan Ghosts” von Robert Kaplan. Davon ist Willemsens ein Jahr Bundestagssitzungen protokollierendes Buch weit entfernt, auch wenn die eine oder andere Beobachtung und Charakterisierung trifft.

Ein Buch, das man nicht zu Ende lesen muss. Die auszugsweisen Bundestagsreden, die in der Zeitung Das Parlament veröffentlicht werden, informieren mich besser über Sinn und Unsinn, den manche Abgeordneten reden.

Antje Rávic Strubel, Gebrauchsanweisung für Potsdam und Brandenburg. Sehr schön zu lesen und auch für inzwischen Einheimische noch Neues enthaltend. Und nicht im geringsten ostalgisch wie die Brandenburg-Lyrik von Beatrice Langer.

Ines Geipel, Generation Mauer. Porträts. Auch wer sich wenig für DDR und Vereinigung interessiert, sollte es lesen. Ines Geipel schildert Lebenswege aus der Generation derer, die in der Zeit der Mauer aufwuchsen und es schafften, nach 1989 noch einmal und endlich selbst bestimmt von vorn anzufangen. Und die Bibliographie ist ein hervorragende Leseliste zur DDR.

(Rezension in meinem DDR-Blog)

John Williams, Stoner. Der Sohn kleiner Farmer macht eine bescheidene Universitäskarriere, heiratet eine schöne Frau und führt eine unglückliche Ehe. Er wird an der Uni böse gemobbt.  Seine Tochter muss er anfänglich alleine erziehen, dann nimmt seine Frau sie ihm weg. Er verliebt sich in eine Doktorandin, die den Campus verlassen muss. Seine Tochter wird nach einer kurzen, unglücklichen Ehe zur Trinkerin und vernachlässigt ihr Kind. Ein schreckliches Leben, das geradlinig, sachlich, ja lakonisch erzählt wird.

Angelsächsische Literatur vom Feinsten.

Vorgemerkt für den Urlaub Ende April: Per Leo, Flut und Boden. Roman einer Familie und Lothar Schöne, Das Labyrinth des Schattens. Letzteres Buch ist ein tolles Geburtstagsgeschenk. Die Amazon-Kritiker sind ausnahmslos begeistert.

Veröffentlicht unter Leseförderung/Lesen, Lesetipp | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die richtige Lobbyarbeit für Schulbibliotheken

Bei Gesprächen im Kollegenkreis oder auch bei anderen Gelegenheiten bekenne ich selten sofort, dass ich mich für Schulbibliotheken engagiere. Das ist kein Thema, das sonderlich ernst genommen wird. Sicher, es gibt Lob für das Engagement und eine Bemerkung wie: “Meine Kinder haben in der Schulbibliothek oft Bücher ausgeliehen.” Aber dann geht es doch schnell zu wirklich pädagogischen Themen.

Dass die Schulbibliothek (SB) nicht als besonders wichtig betrachtet wird, sehe ich auch im schulischen Alltag. Da gibt es eine hervorragend aufgestellte SB, nicht zuletzt, weil der Schulleiter dahinter steht. Als der pensioniert wird, streicht der neue sogleich die Anrechnungsstunde für die sehr engagierte Leiterin. Wenn das 30jährige Jubiläum einer anderen SB nicht im Veranstaltungskalender der Schule steht, sagt das alles über ihre Wertschätzung. In einer weiteren Schule hortet ein Schulleitungsmitglied die Verlagsprüfstücke der Atlanten, Wörterbücher und Grammatiken in seinem Wandschrank. Auf die Idee, sie in der SB allen zugänglich zu machen, kommt er nicht. In Fachkonferenzen spielt die SB kaum eine Rolle.

Bibliothekare, sofern sie sich für Schulbibliotheken einsetzen, beschränken sich meist darauf, auf Kongressen und in Fachzeitschriften anderen Bibliothekaren zu erklären, wie wichtig Schulbibliotheken sind. (Wobei sie nicht immer offene Türen einrennen.) Ihr Schwerpunkt ist dabei die bibliotheksfachlich einwandfrei organisierte und geleitete Sonderform der öffentlichen Bibliothek. Als pädagogisches Argument wird gerne die “PISA-Keule” geschwungen. Ganz zu schweigen von den Klageliedern über Lehrer, die nicht in die SB/öB kommen. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bibliothek, Bildungspolitik, Hessen, Schulbibliothek, Schule, Unterricht | Verschlagwortet mit , | 1 Kommentar

Happiness in der Schulbibliothek

 

Veröffentlicht unter Schulbibliothek | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Und dann war da noch PISA

Vermutlich wird herauskommen, dass deutsche Fünfzehnjährige irgendwo leicht über oder unter dem OECD-Durchschnitt liegen, dass der familiäre Einfluss auf die gemessenen Kompetenzen immer noch nicht abgebaut werden konnte, dass der Anteil der schwach Abschneidenden immer noch zu groß und der der gut Abschneidenden immer noch zu klein ist.

Die PISA-Industrie weiß, dass ihre Rankings auf Dauer ermüden, daher präsentiert sie aus ihrem Datenfundus über Monate hinweg jeweils neue Schwerpunkte. Jetzt: weltweit schneiden Mädchen ein bisschen weniger gut als Jungen ab. Das gibt Arbeit für die Gender-Mainstreaming-Community: neue Mädchenförderprogramme, neue Stellen für Mädchenförderbeauftragte in den Schulämtern und Ministerien.

Auch in der Bedienung von Computern und Fahrkartenautomaten sind die Deutschen nicht besonders stark. Weniger Latein, Chemie, Deutsch, mehr Kompetenztraining in Fahrkartenautomatenbedienung?

Dem Hauptautor der Studie von 2013, Francesco Avvisati, werden in Spiegel Online(1) und (2) mehrere Fragen zu Unterschieden gestellt. Er mutmaßt, er vermutet, heißt es im Artikel (1). Wie immer bei PISA könnte er auch sagen: “Wir messen nur Zustände, wir erklären nicht.”

Ich finde Städte-Rankings viel spannender: Mal ist Potsdam ganz weit oben, manchmal nur im Mittelfeld, mal überrundet Berlin New York, manchmal wird es von Stuttgart abgehängt. Immerhin, auch im PISA-Ranking gibt es Bewegung: Polen steigt auf, Schweden und Finnland steigen ab. Ostasiatische Städte bauen – wie Bayern München – ihren Vorsprung aus.

Vielleicht sollten deutsche Kultusminister/-innen nicht mehr nach Finnland, sondern nach Singapur fahren. Die Reisekosten könnte man aus dem deutschen PISA-Haushalt nehmen.

Veröffentlicht unter Bildungspolitik | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Kretschmann: Auch Ehe und Familie in den Bildungsplan aufnehmen

Zum umstrittenen Entwurf der Leitlinien für den Bildugnsplan des Landes Baden-Württemberg gibt es einen versöhnlichen Satz des Ministerpräsidenten. Der Entwurf erregte Aufsehen, weil er die Forderungen von Lobbygruppen übernommen hatte: Themen der schwulen, lesbischen, transgender und intersexuellen Kultur (Musik, Bildende Kunst, Literatur, Filmschaffen, Theater und neue Medien, Netzwerke, Vereine, politische Gruppen usw.) sollten in jedem der fächerübergreifenden Leitprinzipien

  • Berufliche Orientierung
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Medienbildung
  • Prävention und
  • Verbraucherbildung

und in allen Fächern unterrichtet werden.

Ministerpräsident Kretschmann sagte nun in einem Gespräch mit pietistischen Kritikern der Pläne, er befürworte zwar Gender Mainstreaming, es müsse aber auch darüber nachgedacht werden, wie Ehe und Familie positiv in den Bildungsplan aufgenommen werden könnten.

(Nach einem Bericht der FAZ v. 29.3.14 , nicht vom 1.4.!!!)

 

 

 

 

Veröffentlicht unter Bildungspolitik, Schule, Unterricht | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Mehrheit der Lehrer befürwortet Informatikunterricht

Das hat BITKOM, der Verband der IT-, Telekommunikations- und Neue-Medien-Firmen, erfragt. (73%)

Das sehe ich auch so, siehe meinen Beitrag von 2012.

via digithek
Veröffentlicht unter Bildungspolitik, Internet | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Programm des 5. Berlin-Brandenburger Schulbibliothekstags

Das Programm des 5. Schulbibliothekstages am Samstag, 24.5.14 hier!

Veröffentlicht unter Berlin, Brandenburg, Schulbibliothek | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar